Kein einziges Huhn zu sehen!

Wir bleiben noch einen Tag länger in Leba, um den ungemütlichen Schaukelwellen, die der starke Westwind auch gestern noch aufgetürmt hat, zu entwischen. Nun sollen die Fahrräder zum Einsatz kommen. Aber ehe es so weit ist, vergehen so einige Stunden mit Trödeln. Doch manchmal hat das Trödeln auch seine Vorteile, denn just in dem Moment, als wir los wollten, kommt doch ein Kran angefahren und fängt an einem anderen Segelboot mit Reparaturen am Mast an. Das kommt uns gerade recht – wir sehen unsere Chance, die Antenne am Mast doch noch befestigt zu bekommen. Und so verschiebt sich die Radtour um eine weitere Stunde, um Walter in lichte Höhen zu katapultieren und die Antenne festzumachen.

Nachdem wir unser Abendessen an der Räucherfisch-Bude gesichert haben, freuen wir uns auf ländliche Idylle. Walter hat mal wieder Wunschbilder im Kopf und will Hühner auf alten Dorfstraßen mit der Fahrradklingel verscheuchen. Statt dessen links und rechts prächtige neue Villen mit klassischen griechischen Säulen vor dem Eingang und Türmchen auf dem Dach ;-).
Trotzdem findet er noch ein nettes Plätzchen zwischen seinen Lieblingsbüschen zum Meditieren.

Ein letzter Blick auf die Ostsee – die Wellen sehen manierlich aus. Unser morgiges Ziel ist die Halbinsel Hel.