Abwettern mit Inselrundfahrt, Kunst und Klippen

Nach einer schlaflosen Nacht haben wir das Boot auf den letzten freien Platz im Hafeninneren umgelegt. Hier sind wir zumindest teilweise vor dem Schaukeln und Rütteln geschützt.

Inseln haben ja den großen Vorteil, dass du, wenn es auf der einen Seite stürmt, einfach auf die andere Seite gehen kannst. Und so haben wir mit den Bornholmer Buslinien „Rund Bornholm“ gemacht. Auf der Ostseite, in Svaneke und Gudhjem, war der Wind zwar auch zu spüren, aber längst nicht so heftig wie in Rönne im Westen. Svaneke wurde übrigens in diesem Jahr zur schönsten Kleinstadt Dänemarks gekürt. Die beiden Orte sind pure Touristenmagneten und entsprechend gut mit Glas-, Keramik- und sonstigen Läden ausgestattet. Interessant war es, den Glasbläsern bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken zu können. Leider waren ihre Produkte ziemlich teuer, sodass wir sie schweren Herzens im Laden gelassen haben und auf die viel geliebten Trödelläden ausgewichen sind. Zum Ausgleich haben wir unsere Füße gequält und sind an den Küsten die beeindruckenden Klippen abgewandert und haben dabei die Steinsammlung weiter komplettiert.

Jetzt hoffen wir, dass die Wetterprognose zutrifft und der Wind heute im Laufe des Tages abnimmt sowie die Regengüsse aufhören, damit wir wie geplant morgen mit moderaten Nord-West Winden nach Swinemünde segeln können.

Letzte Aktivitäten heute sind noch einmal kleine Reparaturen am Boot, denn das Bug-Licht funktioniert immer noch nicht, wird aber morgen gebraucht, wenn wir um 4 Uhr früh starten wollen.

Und dann müssen wir noch in einer Regenpause unbedingt die lustigen Krölle-Bölle für unsere Enkel „einfangen“…

Im Bornholmer Kunstmuseum