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Ganz so schlimm ist es nicht, aber seit zwei Tagen bewegen wir uns gen Süden von Ankerplatz zu Ankerplatz mit dem Ziel Stavanger, unseren Startpunkt in die westnorwegische Fjordlandschaft. Noch einmal nach Bergen rein zu fahren reizt uns nicht – zu viel Regen, zu viele Touristen.

Es regnet leider immer noch mehr als genug bei unterkühlten 14 bis 16 Grad – Sommer geht anders. Zum Glück ist der Sturm ohne nennenswerte Probleme (bis auf eine schlaflose Nacht) an uns vorbei gegangen. Jetzt weht der Wind zum Glück wieder segeltauglich. Wir machen einen auf Weichei und segeln die 32 Seemeilen mit Verdeck als Schutz vor dem Regen und dem kalten Wind.

Ankern ist eigentlich schön, weil stressfrei. Schade ist nur, dass wir gerade aufgrund der Nässe nicht mit dem Schlauchboot raus können/wollen, die Regenpausen sind einfach zu kurz.

Leider kann ich mich immer noch nicht an die nächtlichen Geräusche von Ankerkette, Mast, Baum etc. gewöhnen und meine Angst, dass der Anker doch nicht halten könnte, ist auch immer präsent, obwohl unnötig. Das heißt, in Stavanger muss ich erst einmal eine Mütze Schlaf nachholen. Aber bis dahin heißt es noch mindestens zwei Tage „Salida vor Anker“.