Der Boss ist der Wind

Gestern ging es bei bestem Spätsommerwetter und wenig Wind von Langeland nach Aerö in den Hafen von Aerosköbing. Nur durch den Svendborgsund schob uns ein mächtiger Strom um die vielen Windungen.

Aerosköbing ist der historische Hauptort der Insel – eine verwinkelte kleine Stadt mit engen Gassen und vielen alten, bunten Häusern, die den Beinamen „Märchenstadt“ trägt. Zu Recht, meinen auch wir – da kommt Rönne (Bornholm) leider nicht mehr mit. Viele kleine Geschäfte mit allerhand Kram und vielen schönen, nicht immer nützlichen Dingen, laden zum Verweilen und Geldausgeben 😉 ein.

Ein Ausflug mit dem Fahrrad zu den Klippen von Voderup, um nach Bernstein und sonstigen versteinerten Schätzchen Ausschau zu halten, sorgte bei uns für genügend Bewegung an der frischen Luft.

Eigentlich war der Plan, am Montag noch einmal nach Langeland in den Südhafen zu fahren und den dort lebenden Wildpferden einen Besuch abzustatten. Von dort aus wollten wir dann über Fehmarn zurück an die deutsche Ostseeküste segeln.

Nach einem Wetter- und Windcheck haben wir nun umdisponiert: Da für die kommende Woche zuerst eine Flaute droht und danach Ostwind angekündigt ist, mit dem wir nicht nach Hause kommen, steuern wir morgen auf direktem Weg Deutschland an.

Möglicherweise fahren wir die nächsten drei Tage – nur mit Stopp zum Übernachten – durch, sodass es dadurch noch einmal zu einer kurzen Blogpause kommen könnte.