Heute früh waren 11 Grad im Boot – Grund genug für die langen Unterhosen. Die haben wir das letzte Mal ganz zu Beginn unseres Törns angehabt.
Die letzte Etappe war eigentlich ziemlich unspektakulär. Die Salida kennt den Weg und benötigt nur leichte Führung durch den Skipper. Die meiste Zeit musste, weil der Wind heute Pause machte, der Motor arbeiten. Aber ein kleines Stück auf dem Haff konnten wir dann doch noch zu Walters Freude segeln.
Seit Tagen schon beobachten wir auf dem Wasser weißen Schaum, so auch heute wieder im Kanal und im Haff. Ich habe gelesen, dass das die Reste abgestorbener Algen sind. Der Schaum entsteht, indem die Gelatineschicht, in der die Algen leben, von den Wellen aufgeschlagen wird. Ähnlich wie Schlagsahne oder Eischnee. Aber in diesem Jahr ist es besonders viel, finde ich. Normalerweise tritt dieses Phänomen eher im Frühjahr auf. Wahrscheinlich hat das sehr sonnige Wetter in den letzten Wochen noch einmal für eine kräftige Algenblüte gesorgt. Manchmal hatte ich das Gefühl, als ob der Schaum Buchstaben bilden und uns etwas mitteilen will 😉
In Ueckermünde angekommen war Walter sehr glücklich, dass sein Auto nach drei Monaten Standzeit sofort beim ersten Versuch angesprungen ist. Nun steht der Heimreise nach Michelsdorf nichts mehr im Wege. Ok – wir müssen natürlich noch das Boot ausräumen und putzen.
Für ein Resümee werden wir erst einmal die vielen Eindrücke dieser Reise sacken lassen …








