Abschied vom Schären-Zauberland

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat … hä, achja, Wurst, die gab es auf dem Veggi-Boot nicht. Und mal ehrlich – so richtig gefehlt hat sie mir nicht.

Also, der letzte Segeltag mit Walter.

Wir lagen gestern Abend so lauschig in einer Bucht. Regen sollte es erst Freitag geben. Super, dann bin ich ja weg. Pustekuchen … Gegen XX:30 Uhr wurde das Boot unruhig. Wind von gefühlt allen Seiten. Er war nicht stark, aber nervig, und die ersten Tropfen straften den Wetterbericht Lügen.

Also rein in die Klamotten und los geht’s. Die Briten waren schon weg. Frühstück und Kaffee gab es dann unterwegs. Mit Motor nur raus ins freie Wasser und ab ging die Salida. Da hat sie sich mächtig gekränkt gefühlt, das heißt, ins Zeug gelegt. 7,3 Knoten waren drin … cool … 🙂 Streng in der Betonnung, ein Abweichen wäre mehr als fahrlässig. Und aus dem Alter sind wir doch raus. 😉 Auf dem Weg in den Hafen Nyköping säumen Kühe den idyllischen Fjord … Eine andere Form von Seekühen 🙂

In Nyköping angekommen … da waren sie, die Gefühle aus der Jugend – neeee, es ist immer noch FSK 6 – eine Ruderregattastrecke parallel zu unserem Fahrwasser, 2.000 Meter lang. Gegen 14:00 Uhr hatten wir die Leinen fest. Unser Anleger befindet sich unmittelbar am Startpunkt mit Blick in Regattarichtung. Wie früher so auch heute: „Schei.e, ist das hier ganz schön weit bis zum Ziel!“ Kleiner Stadtrundgang, Bahnhof gefunden, Ticket über eine österreichische Seite gebucht. Was soll’s …. 

Walter, es war schön in den Schären, wie in einem Zauberland, mit der freien Luft zum Atmen, dem weiten Wasser, den Seeungeheuern – äh Felsen – neben dem Kiel, den Abenden vor Anker … und mit der Salida mit ihrem Skipper.